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tigt, mit dcr „Auswahl aus des Teufels Papieren."Die starke Seele muß sich vor allem mit Entschiedenheit son-dern von dem, womit sie nicht übcrcinstimmt, und die heiterethut es auf heitere Weise. - Dieses Buch war aber in sästjeder Beziehung ein Leidcnskind. Die Mutter daheim hatteihn mit einer Predigt erwartet und er hatte inzwischen„scherzhafte Bücher" geschrieben, und war auch zu ihremJammer gar nicht geneigt, den Priesterrock je anzuziehcn.Das schlimmste aber war, daß sich dem jungen Autor diedurch den Erfolg des ersten Buches hochgcstcigerte Hoffnung,die zugleich die Grundlage seiner von Noth und Mangel be-drohten Existenz bildete, herabstimmen mußte, bis sie nachund nach völlig tonlos wurde. Selbst die Hoffnung, durchsein Buch bekannt zu werden, Verbindungen mit Männernvon Namen und Bedeutung anzuknüpfen, hatte ihn betrogen.Unmittelbare Anträge an Buchhändler, Versuche der Vermit-telung durch Berühmtheiten, wie Weiße re., schlugen sämmtlichfehl; von Haus hatte er schon lange nichts mehr erhalten kön-nen und mußte bereits die gute Mutter zu trösten suchen,daß er zur Linderung ihrer Noth nichts thun könne; dieHülfsmittel seines Freundes Oerthel konnten natürlich auchnicht ins Unbegrenzte angesprochcn werden, dcr Wirth, derSchuhmacher, die Wäscherin wurden schwierig, die Schuldenbeliefen sich vielleicht bereits über 20 Thaler; die Speiscwir-thin brachte tagtäglich die alte Frage: „Nun, Herr Richter,ist das Geldschiff noch nicht da?" und ihn damit um allenAppetit, so daß er endlich, dcr Drangsale ledig zu werden, sichentschloß >— aus Leipzig zu fliehen. Oerthel trug den gepack-ten Koffer mit den leidigen „Teufels-Papieren" in der Däm-merung vors Thor, wo der vorbeifahrende Postwagen abgc-
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