zur Gesellschaft mit; wie der freie Hals und das fliegendeHaar ihn in eine diplomatische Verwickelung mit seinem Gar-tcnnachbar, dem sehr ehrbaren Magister Gräfenhain, brachte,ans der er sich zog, indem er mit stolzer Nachgiebigkeit sei-nen Platz räumte; wie Mutter und Brüder, Geistlichkeit undBürgerschaft, Weiber und Kinder in der Vaterstadt Ach undWehe über ihn schrien und er selbst in der ländlichen Einsam-keit von Rchau keine Ruhe fand; wie er mit Freunden zer-fiel und mit Feinden in Fehde gericth und über den Zopf undseine ererbten Rechte einen siebenjährigen Krieg führen mußte,aus dem er nicht wie der große König als Sieger, aber dochwie er — mit einem Zopf hcrvorging. Die Proclamation istvom October 1789 und lautet, wie folgt:
„Endesnntcrschricbcncr steht nicht an, bekannt zu ma-chen, daß, da die abgeschnittcncn Haare so viele Feinde ha-ben, wie die rothcn; und da die nehmlichen Feinde zugleicheS von der Person sind, worauf sic wachsen; da ferner soeine Tracht in keiner Rücksicht christlich ist, weil sonst Perso-nen, die Christen sind, sie haben würden; und da besondersdem Endcsnnterschriebcncn seine Haare so viel geschadet, wiedem Absalon die scinigcn, wiewohl ans umgekehrten Gründen;und da ihm unter der Hand berichtet worden, daß man ihnins Grab zu bringen suchte, weil da die Haare unter keinerSchcere wüchsen: so macht er bekannt, daß er freiwillig solange nicht passen will. Es wird daher einem gnädigen, hoch-edelgeborncn re. Publikum gemeldet, daß Endesunterzeichnetergesonnen ist, am nächsten Sonntage in verschiedenen wichti-gen Gassen Hofs mit einem kurzen falschen Zopfe zu erschei-nen und mit diesem, Zopfe gleichsam wie mit einem Mag-nete und Seile der Liebe und Zanberstabe sich in den Besitz