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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Winter mit seiner und meiner Armuth zn. Das jungeBüchelchen mußte jetzo seine Gcbnrtstadt verlassen, und ohnemich, den Vater, reisen, und zwar nach Berlin zum altenBuchhändler Friedrich Voß. Während der Neisc stand derVater viel von dem ans, was man im gemeinen Leben unge-heizte Oefcn und ungesättigte Mägen nennt.

Da klopfte endlich an der kalten Stube das Schreibenan, welches rapportierte, daß der ehrwürdige BuchhändlerVoß, der Verleger und Freund Lessings und Hippels, meinebeißige Erstgeburt mit Liebe in sein Handel-Wcrbhans auf-nchmc und sie so auSrüstcn werde, daß fie zur Ostcrmessc tuLeipzig zu den andern gelehrten Krcistruppen und entnntspkmilim stoßen könne. Was er denn redlich, wenigstens zumeinem Vorthcil, gehalten."

Das Buch enthielt Satiren über Schriftsteller, Theolo-gen, den Adelstolz, Weiber und Stutzer n. s. w., die er wohlmit einer Fülle von Witz und Gleichnissen schmücken, aber de-nen er bei seiner sehr beschränkten, großenthcils aus Bücherngeschöpften Kcnntniß der Welt nur eine unvollständige wirklicheUnterlage geben konnte. Auffallender, als dieser Umstand,muß uns die Bitterkeit des Tones erscheinen, in dem das Buchgeschrieben, so daß nach seinem eignen Bekenntnis in zweivollen Bändchen keine milde Zeile der Liebe ein Plätzchenfand; daß er so satirisch über die Weiber schrieb, der in sol-chem Alter zumal wenn man seinen spätem Hesperus undTitan und andere Romane erwägt sich nichts Schöneres,Besseres, Hnldercs hätte denken sollen als ein Weib."Undbeim Himmel, so fährt er in der Vorrede zur 2tcn Auflagefort, das that ich auch und cS gab wenige Schauspielerinnenans der Leipziger Bühne, oder dreht' ich mich um, in den