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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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heiten" zu stellen war, in einem andern sammelte er Anekdo-ten. Zn gleicher Zeit legte er sich für Mannichfaltigkcitcn undFreiheit des Ausdrucks ein besonderes Wörterbuch au, in wel-chem er siir Worte und Redensarten möglichst viele anderevon gleicher Bedeutung zusammenstcllte.

Aus den erstgenannten Exzerpten sehen wir, daß er mitganz besonderem Eiser Lessings Schriften las, von EngländernPope, von Franzosen Rousseau, Hclvetius, Voltaire; in derDichtkunst fesselte ihn vor allen Shakespeare, der in Deutsch-land durch Escheuburg bekannt worden, Wieland, Hippel,Uoung und Swift. Den reichsten und buntesten Stoff sam-melte er aber in den kleinen Notizen, die unmöglich ohne diegrößte Lust und Anregung der Phantasie zu durchblättern sind.Nur einige wenige Sätze zur Probe:

Als Moliöre starb, wollte ihn der Pfarrer seines Kirch-spiels nicht aus dem Kirchhof dulden. Ludwig XIV. endigteden Lärmen, indem er, von ihm belehrt, daß die geweihte Erdeetwa 8 Fuß tief sei, sagte, man solle die Schauspieler 10 Fußtief verscharren.

IAnutu8: I^sn sibi NVI8 mortem cne-at. (Mistelpflanzeaus dem Vögelkoth; Leim.)

Von Einem der bestochen wurde:

8inmo Vene-iuni e poi (Xistinni.

Fcrri schrieb 1100 Predigten über die Epistel an dieEbräer.

Das himmlische Bett des vr. Graham aus Edinburg;die Nacht für 50 Pfund.

I?Iini»8: Inetis jzotus ossu ul!t, truAum (Bier) nervös,nr>uk>e cnrnes U. s. w.

Aus dieser Anhäufung so vieler und oft ganz verschie-