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rasch cntgegengcführt. Neben seinen eigentlichen Universitäts-studien setzte er seine bereits in Hof angesangcncn Beschäfti-gungen fort. Elf große Quartbände Exzerpten „aus den neue-sten Schriften" brachte er nach Leipzig mit.
Die Art und Weise, wie er diese Privatstndicn sortsetzteund damit Bauriß und Gerüste seiner ganzen schriftstellerischenThätigkeit fcststcllte, ist ein Zcngniß nicht nur für Gcistesrichtungund Gesinnung, sondern auch für eine in so früher Jugendbeispiellose Besonnenheit, am meisten aber für eine Thätigkeit,bei der cs gradezu unbegreiflich bleibt, wie sic, wenn auch dieSeele, nur der Körper hat anshalten können. Bei seinenVorlesungen, die er mit Eifer besuchte und zu denen sich nochPrivat-Untcrricht im Englischen gesellte, bei den unausgesetz-ten täglichen schriftstellerischen Uebungcn, die ganze Bändefüllten, bei einer lebhaften Korrespondenz, für die er sich be-sondere Bücher hielt, so daß er jeden Brief doppelt schrieb,blieb ihm nicht nur Zeit zur umfassendsten Lcctürc, sondern auchzur Fortführung der bisherigen ausführlichen Exccrptcn - Bü-cher. Ja, er ersah kaum, daß ihm diese nicht vollkommen ge-nügen würden, als er sich sogleich verschiedene andre Reihen-folgen anlcgte: zuerst „Lxtruits cls Iivi-68 trrmeais"; sodanneine Folge von Exzerpten „aus neuen Schriften, welche dieNatnrlchre und Naturgeschichte betreffen"; andere für die Theo-logie; ferner von Exzerpten aus den „schönen Wissenschaf-ten;" gleichzeitig legte er sich Bücher an für eine Sammlungwitziger Einfälle, Bemerkungen, interessanten Thatsachcn undBegebenheiten aus alten und neuen Schriftstellern, und schrieballe diese Dinge nicht nur mit eigner Hand, sondern auchmit der größten Genauigkeit und Zierlichkeit. In einem be-sondcrn Buche sammelte er, was unter den Begriff „Thor-