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die Kollegien. Für mein schönes Zimmer (in dem Gasthofezu den drei Rosen in der Peterstraße, zwei Treppen hoch,Nr. 2, gerade in dem Hanse, wo Ocrthcl wohnt; unsereZimmer stoßen zusammen) brauche ich nur 16 Thaler zu zah-len, aber dafür muß ich zu Meßzeiten allemal ausziehen.Auch die Studenten sind so höflich, so polirt, wie Sie mirgesagt haben. Allein in folgendem scheint mir Ihre Vorher-sagung nicht cintreffen zu wollen. Die Jnsormazionen sindhier selten — und die Menge derer, die informiren, ist un-säglich groß. In großen Häusern nimmt man nur die In-formatoren an, die Empfehlungen an sie haben. Eine Jn-sormazion ist also hier ein nicht so gewöhnliches Ding —und eine gute ist selten, dicß Hab' ich selbst ans dem Mundeverschiedener Professoren gehört. Alle haben mir das ebennicht tröstliche Sprichwort von Leipzig gesagt: lllpsin v»Itexspeetniü. Und das exspectnri ist so unbestimmt, daß man,wenn einer SO Jahre in Leipzig ist und in diesen SO Jahrenkein Amt bekommt, ihm immer noch vorpredigen kann, ersolle nur warten, es würde sich schon geben.
Der Herr N. Kirsch von Hof ist mit mir und Oerthclnach Leipzig gcreiset. Seine Gegenwart hat mir hier vielgeholfen. Er hat mich bei etlichen aufs beste rekommandirt,bei Sccger und bei Bell. Er hat mir auch ein recht gutesUestiinoiiium pnupertatis geschrieben. Dieses darf ich nurvorzeigen, um alle Kollegien geschenkt zu bekommen. Beson-ders viel hat mir dieses Zcugniß bei Professor Platner ge-holfen, der die Philosophie sehr liebt."
Und später:
„Auch jetzt noch ist meine Vermnthung wegen des ex-sxsctari nicht widerlegt, sic ist bestärkt worden. Ich habe