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Ich werde mir hier oft widersprechen, manches da fürwahr und dort für falsch erklären. Aber man ist ein Mensch— und nicht immer derselbe.
Es wird oft gezweiselt werden — entweder weil die Ein-sichten mangeln — oder wcil's überhaupt besser ist, garnichts als falsches zu glauben.
Noch einmal also: es ist blos Uebung.
Jedes Monat enthält sechs Bögen und jeder Band dreiMonate. — Am Ende jedes Bandes folgen Zusätze, oder —wenn man's so nennen will — Verbesserungen. In Hof den39. November 1780.
I. P. F. Richter."
Man wird cs verzeihlich finden, wenn wir diesen Vor-schriften zuwider in die Geheimnisse der jungen Dichterseelecindringen und wenigstens einige dieser frühesten schriftstelle-rischen Versuche Jean Pauls in das Bild seines Lebens cin-flcchtcn.
I. Untersuchung.
Wie unser Begriff von Gott beschaffen ist?
Der Mensch kann sich Gott in seiner Unendlichkeit nichtdenken. — Den Begriff von einem Dinge erlangt er entwedervon außen, durch seine äußeren Sinne, oder von innen, durchseine Seele — durch die sogenannten inneren Sinne. Beide
') Charakteristisch ist, daß I. Paul schon in dieser frühen Zeit(freilich nur v>om subjectivcn Standpunkte aus) sich mit einerReform der Rechtschreibung beschäftigte, Got statt Gott, Tatstatt That, Her statt Herr rc. schrieb, was hier als unwe-sentlich und störend übergangen worden.