sterblich ist? von der Seligkeit nichtchristlichcr Völker; Spi-nozistischc Gottheit re.
Es würde zu weit führen, wollte mcm noch mehr vondiesen Materien namentlich anfsührcn, davon jeder Quartantin der Regel einige hundert Nummern enthält; genug mansteht, welche Masse von Kenntnissen Richter in frühester Ju-gend zu erwerben wußte, wie er sie seiner Sinncsrichtunggemäß auswähltc und wie er sic für Studium und etwaigenGebrauch ordnete. Nicht minder wichtig für ihn, für unsaber bedeutungsvoller war die zweite Abtheilnng seiner eigen-händigen Bibliothek, das Archiv seiner eignen Gedanken undForschungen. Mit gleicher Ordnung und Genauigkeit --- unddas ist bei einem Genius von so überschwänglicher Phantasieund bei so überreichem Gedankcnstromqucll gewiß doppeltüberraschend und bcwundcrnswerth — aber auch mit einerBesonnenheit, als habe er bereits eine klare Einsicht in seinenachherigc Wirksamkeit gewonnen — legte er sich Bücher anfür „Uebungen im Denken", in die er — als hättensic irgend eine äußere, wichtige Bestimmung — mit der ge-wissenhaftesten Sorgfalt seine philosophischen Untersuchungenund poetischen Betrachtungen cintrng, und die er, obschon erihnen ausdrücklich eine Bedeutung für Andre absprach, dochmit derselben Beachtung, als die Exzerpten oder später andreSchriften aufbewahrte. Ein Blick in diese „Uebungen" istein Blick in die erwachende Seele des jungen Dichters undzeigt uns vollständiger sein Bild, als irgend ein beschreiben-des Wort cs vermöchte.
Der erste Band ist vom November 1780, doch seine Ab-handlungen tragen zum Theil noch die Data vom August1779, also aus seinem Iliten Lebensjahre. Er enthält außer