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Weise, beibchalten. Es wirst aber ein Helles Licht auf dieBeschaffenheit und Richtung seines Geistes, wenn wir (ausdiesen Exzerpten-Büchern) sehen, welche Schriftsteller der15 und 16jährige junge Mann las, und was er sich aus ih-nen nahm. Auch sagt er selbst darüber in einem Heft ausspäterer Zeit: „Um meine Lebcnsgeschichte zu haben, braucheich bloS die Bände meiner Exzerpten vor mir aufzuschlagen;an jedem extrahierten Buch hängt ein glimmendes Stück mei-ner Geschichte." Den Anfang macht das Journal für Pre-diger von 1770, und eine Sammlung Predigten von 1771,die allgemeine theologische Bibliothek von 1772—1778 n. a.theologische Schriften; sodann die allgemeine deutsche Biblio-thek, Gellcrts moralische Vorlesungen, Jerusalems Betrachtun-gen rc. Im zweiten Bande folgen: Ackermann über die Krank-heiten der Gelehrten, Hntchesons Untersuchungen über Schönheitund Tugend, Lambergs Tagebuch eines Weltmannes, das Grabdes Aberglaubens, Scbaldns Nothanker und von der Allgem.deutschen Bibliothek viele Bände. Die einzelnen exzerpiertenStücke handeln: von der Ewigkeit der Höllenstrafen, von denWirkungen des Teufels, von den Gesinnungen des Samariters,von der Verbindung der natürlichen Religion mit der christli-chen, von der Liebe gegen die Feinde, von der Versöhnung,vom Glauben, von der Erbsünde re.; auch Epigramme undGedichte komischen oder sentimentalen Inhalts finden sich. Imzweiten Bande: wie Leib und Seele an einander gekettet sind;das entzückende Vergnügen des Morgens; die Verschiedenheit'der Sinne; was Schönheit ist; die wahre Quelle der Tugend;von dem blinden Religionseiser; von den Irrwischen; vonPflanzen; vom Essen, Trinken re.; vom Großen und Erha-benen; vom Witz; was wäre der Mensch, wenn er nicht un-