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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Haus zu verlassen, die Brücke zu passircu und geradezu swaSich nie noch gewagt) in das Haus, wo die Geliebte mit ihrerarmen Mutter oben in einem Eckzimmerchcn wohnte, zu mar-schircn und unten in einer Art von Schcnkstnbc cinzudringcn.Ob Katharina aber zufällig da war, und wieder hinauf ging,oder ob sie der Schelm mit seiner Bcdicntenanlagc unter ei-nem Vorwände heruntcrlockte auf die Mitte der Treppe; oderkurz, wie es dahin kam, daß ich sic auf der Mitte fand: dießist mir alles nur zu einer träumerischen Erinnerung zerron-nen; denn eine Plötzlich ausblitzcnde Gegenwart verdunkelt demErinnern alles, was hinter ihr ging. So stürmisch wie einRäuber war ich zuerst der Geber meiner Efigcschcnke, unddann drückt' ich der ich in Joditz nie in den Himmel desersten Kusses kommen konnte und der nie die geliebte Handberühren durfte zum erstenmalc ein lauge geliebtes Wesenan Brust und Mund. Weiter müßt' ich auch nichts zu sagen,es war eine Einzigpcrlc von Minute, die nie da war, nie wie-derkam; eine ganze sehnsüchtige Vergangenheit und ein Zu-kunft-Traum war in eine» Augenblick zusammen eingepreßt; und im Finstern hinter den geschloßnen Augen entfaltetesich das Feuerwerk des Lebens für Einen Blick und war da-hin. Aber ich Hab' cs doch nicht vergessen, das Unvergeßliche.

Ich kehre wie eine Hellseherin aus dem Himmel ans dieErde zurück und bemerke nur, daß diesem zweiten Weihnacht-fest der Ruprecht, da er ihm nicht verlies, nachlicf, und ichnach Hause kehrend schon unterwegs den Boten fand und zuHause stark gescholten wurde über mein Auslaufen. Gewöhn-lich fällt immer noch zu heißen Silberblicken der Glücksonneein solcher Schloßen- und Schlackcnguß. Was that es mir?Die Wortströme konnten mein Paradies nicht ersäufen; denn