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einen Menschen wie eine Ziffer aus der Zahlenreihe vorn,mitten oder hinten heraus und siehe, die ganze Reihe rückt ineine andere Geltung zusammen; die Pfarrstelle, welche derGraf von Schönbnrg-Waldenburg und die Frau von Plothowechselnd besetzten, bekam diesesmal die Gönnerin Richters indie Hand, welche sich lange und nnvcrholcn auf die Gelegen-heit gefreut, den guten uneigennützigen heitern und verarmen-den Pfarrer zu erretten und zu belohnen.
Aber deshalb ging er jetzo nicht öfter nach Zedtwitz, son-dern seltener. , Vollends eine Bittschrift um die Pfarrei, odernur eine mündliche Bitte zu bringen, dicß hätte ihn nach sei-ner altgläubigen Ucberzengnng, daß nur der heilige Geist zumheiligen Amte rufen müsse, als eine Simonie befleckt. Somußte denn die gcbnrtstolzc Gönucriu sich den festen amtstol-zen ärmlichen Schwarzrock ohne Bitte und ohne Gesuch ge-fallen lassen. Ich thcilc Ihnen hier ein Gchcimniß des Zcdt-witzer Hofes mit — das er selber längst vergessen — wennich aus dem Munde des alten Pfarrers erzähle, wie es dortam Tage seiner Berufung zugcgangen. Da er gewöhnlichzuerst bei dem alten Herrn (von Plotho) vorgelassen wurde:so konnte dieser vor Liebe und Freude ihm die Nachricht sei-ner Beglückung nicht zurückhaltcu, sondern gab sie ihm ge-radezu oder gar die Vokazion selber, indcß eigentlich erst des-sen Gemahlin als die wahre Patronathcrrin ihm die Urkundehätte geben können. Natürlicher Weise war nachher, als derucugcschaffne Pfarrer vor sie mit seinem Danke eintrat, einigeVerstimmung der Freiin gegen ihren Gemahl dem Hose nichtganz zu verstecken. Uebrigens hatten beide gleichgesinnt mitder eigenhändigen Ucbergabe der Vokazion dem geldlosen