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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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gefühl der Vergleichung zwischen dem männlichen Herbste derWirklichkeit und dem kindlichen Frühling vor ihnen, in wel-chem noch dicht aus dem Stamme der Wirklichkeit die Blü-then des Ideals ohne Umwege von Blättern und Aestcnwachsen.

Bedurfte doch damals sogar der kindliche Honig und Weinder Frende des idealen Aethcrzusatzes von dem Glauben an eindarrcichcndes Christkindlein. Denn sobald er zufällig sich mitAugen überzeugt hatte, daß nur Menschen, nicht Uebcrirdische,die Frcudenblütcn und Früchte brechen und auf die Tafel le-gen: so war diesen der Edcnduft und Edenglanz ausgegangcnund abgcwischt, und das alltägliche Gartenbeet da. Jndcß un-glaublich ist's, wie er gleich allen Kindern sich gegen die Him-mclstürmcr seines himmlischen Glaubens gewehrt und wie langeer seine übernatürliche Offenbarung fcstgchaltcn gegen alle Ein-sichten seiner Jahre, gegen alle Winke des Zufalls, bis er end-lich sah und siegte weniger als besiegt wurde. So schwer läßtsich der Mensch in allen Religionen zu den Menschen hcrun-terziehcn, welche oben im Lusthimmcl die gebenden Götterspielen.

So weit gehen die Joditzcr Idyllen, welche für El-tern und Kinder lauge genug gedauert, nämlich so lange wieder trojanische Krieg. Die Ausgaben für vier Söhne wuch-sen, und diesen wurde die versprochene bessere Schule immernöthigcr. Auch den Vater faßte zuweilen ein Unmuth an,daß er schöne Jahre und schöne Kräfte in einer so engen Dorf-kirche abmatte und verzehre. Endlich starb der Pfarrer Bar-nikel in Schwarzenbach an der Saale, einem kleinen Städt-chen oder großen Marktflecken. Der Tod ist der eigentlicheSchauspicldirektor und Maschinenmeister der Erde. Er nimmt