Wirklichkeit das Mondlicht der Phantasie anslöschtcn nnd ent-fernten.
Hier mag auch einer väterlichen Eigenheit gedacht wer-den, welche in dieselbe Minute fiel: der Vater nämlich, immerso froh theilnchmcnd, jede Freude so bereitwillig gönnend nndgebend — kam an dem Christmorgen wie mit einem Trauer-flor bedeckt ans seiner Stube in die lustige leuchtende Wohn-und Gcsindestnbe herab; die Mutter selber versicherte ihre Un-wissenheit über diese jährliche Traurigkeit, nnd niemand hatteMuth zur Frage. Auch überließ er der Mutter die ganzeMühe und Freude, die Tafcldeckerin der h. Christnachtzu sehn;nnd hier blieb er vielleicht beträchtlich hinter Paul zurück undholte den Sohn nicht ein, welcher immer seiner Frau bei derWcihnachtopcr der Kinder viel half, wenn nicht gar sie blosihm; denn in der That hatte er — zumal früher, da sie düm-mer waren — schon Monate vor der Aufführung dieser Zan-bcropcr den Lügen-Zettcl-Träger, den Theaterdichter nnd Sze-ncnmaler ans dem Kanapee gespielt, und hatte endlich Abendsals vollständiger Opcrndirektor und Maschinenmeister — undfür jedes seiner drei Kinder hatt' er genau die Tisch-Abschnittedurch Lichter abgesondert, die Sachen der Magd aber geschicktbei Seite gesetzt auf den Nebcntisch — kurz alles auf denTischen und Bäumchen so lichtcrvoll nnd verständig ausgebrei-tet nnd zusammen geordnet, daß das Ganze glänzte, nnd seinAuge dazu.
Dem ungeachtet ist der Vater ans dem Sohne nnd dieväterliche Trauer fast zu erklären, und zwar daraus, daß derletzte seit vielen Jahren selber eine ähnliche bei aller äußernFreudigkeit und Thätigkeit zu verhüllen hat. Es ist eben beibeiden nur das von Kirchcnstückcn nnd Romanen wunde Weh-