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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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spreche». So klang nur bei der russischen Fcldmusik das hoheschärft Dareinpfeiftn der kleinen Pfeifchen fast fürchterlich, alseine zum Schlachten rufende Bothmäns-Pfeife, ja als eingrausames Früh-Decksuin für künftiges Blntlafsen.

Ich fürchte, man wird in Deutschland und sonst darüberreden, daß ich den Herbst zur höchsten Joditzcr Idylle aufgc-spart, ihn, der eben zu nichts führen kann, als in Schnccwege.Aber ein phantastischer Mensch wie Paul genießt im Herbsteneben diesem selber noch voraus den Winter mit seiner Häus-lichkeit und den Frühling mit seinen poetischen Fcrnmalcrcien,indeß der angckommenc Frühling schon in den Sommer zer-fließt, der Sommer aber gar ein Still- und Mittelstand derPhantasie, zn verwandt dem Herbst und zu fern verwandt demFrühling ist. Noch jetzo sicht er im Nachsommer durch diehalbdurchsichtigcn Bäume fern im andern Jahre Blütenschncc-gcbirge stehen und begeht sic wie eine Biene honigtrnnkcn,die in der Nähe unter den Händen zerrinnen; und die wcit-auSfthendstcn Plane der Lcnzreisen und Lcnzcrnten werdenentworfen und durchgcnoffen, und im Frühling selber ist dieHauptsache schon vorbei. Wie die Landschaftmaler den Herbstvorzichen: so thnt es der geistige, der Dichter, wenigstens imAlter.

Aber dem Herbste wandte sich unser Held noch mit einerbesonder» Kehrseite zn; und diese war, daß er von jeher eineeigne Vorncignng zum Häuslichen, zum Stillleben, znm gei-stigen Ncstmachen in sich getragen. Er ist ein häuslichesSchalthier, das sich recht behaglich in die engsten Windungende.s Gehäuses zurückschicbt und verliebt, nur daß es jedesmaldie Schneckenschale breit offen haben will, um dann die vierFühlfäden nicht etwa so weit als vier Schmetterlingflügel in