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Hatte er nun dem sehr ernsten langen Großvater hinterseinem Wcbcstuhl die Hand geküßt und der erfreuten kurzenGroßmutter, und den offiziellen Mutter-Brief überreicht —der Vater war zum Bitten zu stolz — so wurde das wenigeGeld öffentlich, und hinter der Thüre aus dem Gange dieheimlichen Artikel von Bitten übergeben: so könnt' er Nach-mittags mit seinem vollen Tornister und mit den Zuckerman-deln für seine Augustine, höchst erfreuet über das elterlicheProviant-Schiff ans dem Rücken, wieder nach Hause traben.
Noch erinnert er sich eines Sommertagcs, wo ihn, da ermuf der Rückkehr gegen zwei Uhr die sonnigen bcglänztenBergabhänge und die ziehenden Wogen auf den Aehrcnfcldcrnund die Laufschattcn der Wolken überschattete, ein noch nner-lebtcs gegcnstandloses Sehnen überfiel, das aus mehr Peinund wenig Lust gemischt und ein Wünschen ohne Erinnernwar. Ach es war der ganze Mensch, der sich nach den himm-lischen Gütern des Lebens sehnte, die noch unbezcichnct undfarbclos im tiefen weiten Dunkel des Herzens lagen undwelche sich unter den einsallendcn Sonncnstrcifen flüchtig er-leuchteten. Es gibt eine Zeit der Sehnsucht, wo ihr Gegen-stand noch keinen Namen trägt, und sie nur sich selber zu nen-nen vermag. Auch noch später hat weniger der Mondschein,dessen Silbersccu das Herz nur sanft in sich zerlassen und soausgelösct ins Unendliche treiben und führen, als aus einerweiten Gegend der Nachmittagschein der Sonne diese Machteiner peinlich sich ausdehnendcn Sehnsucht behauptet; und inden Werken Pauls ist sie cinigemale geschildert und mitgcthcilt.
Auch im Schnecwintcr mußte Paul oft als ein Hof- oderHollandgängcr in Geldnöthen ausreisen, wenn er sogar beidem Großvater durch seinen Verstand Hülfgelder zu negoziiren