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lichcr vom Schlosse hcrabgesandtcr Obstkuchcn hielt die Mittezwischen Flug und Stand, und dessen süßer Nachgeschmack er-hält sich unverwüstlich im Ncliquiarium des Helden. O ihrschönen einsamen Stunden und Gänge für das darbende Dorf-kind, dessen Herz so gern sich füllen, ja nur sehnen wollte ander Außenwelt! —
Unter den Sommcridyllcn von weniger Hofglanz kommennun die häufigen Gänge vor, welche Paul mit einem passen-den Qucrsack auf dem Stücken nach der Stadt Hof zu denGroßeltern thun mußte, um Fleisch und Kaffee und alles zuholen, was im Dorfe entweder gar nicht zu haben war, oderdoch nicht um den äußerst geringen Stadtprcis. Denn dieMutter gab ihm nur einige wenige Geldstücke mit — es solltenämlich nicht alles hcrgcschcnkt erscheinen — damit seine Groß-mutter, spendend gegen Tochter und Enkel, und nur kargendgegen die übrige Welt, den Qucrsack mit allem füllte, waSctwan auf dem jedesmaligen Küchenzettel stand.
Der zweistündige Weg führte über gewöhnliche reizloseGegenden, durch einen Wald, und darin über einen brausen-den Fluß voll Fclsstücke, bis endlich auf einer Feldcrhöhe dieStadt mit zwei verknüpften Kirchthürmcn und mit der Saalein der Thalcbcne den begnügsamcn kleinen Träger übermäßigüberschüttete und ansfüllte. Vor einem Höhlcneingange nahean der Vorstadt, in welchen der Sage nach sich die Höfcr imdreißigjährigen Kriege geflüchtet hatten, ging er mit dem kind-lichen Schauer vor allen Kriegen und Martcrzciten vorüber;und die nahe Tuch-Walkmühle erweiterte mit ihren fortdau-ernden Donncrstößen und den unbändigen Maschiucnbalkcnseine Dorfseele weit und groß genug, um die Stadt geräumi-ger darein anszunehmcn.
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