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gespannten Saiten hinüber, aber viel Wohlklang wollte nichtdabei herauskommcn.
Natürlich fallen Joditzcr Sommcridyllcn noch reicher ans,wenn man gar das ganze Dorf verläßt nnd in ein anderesgeht, oder in die Stadt. Gibt es an einem schönen Sam-meltag einen scgenvollcrn Befehl nach dem Hcrsagen der Lan-gischcn Grammatik, als der war: „zieh dich an, du gehst nachdem Essen mit nach Köditz?" Nie schmeckte das Essen schlech-ter. Paul mußte dem starken Schritte des Vaters gleich lau-fen. Nach einer Stunde hatt' er nun sein Pfarrherrlein, freieSpiele, dessen herrliche Mutter — deren Sprachton ihm nochwie ein Lantenzug nnd eine Harmonikaglocke durch die Fernedes Herzens nachklingt — nnd zuweilen einen oder den an-dern winzigen Lorbcerkranz, groß genug für sein Köpfchen.Der Vater nämlich, väterlich erfreuet über dessen Anffassenund Behalten seiner Predigten, von welchen er ihm SonntagAbends Hauptsatz und Theilc und Anderes flink wiederholte,befahl ihm, das Nämliche wieder zu wiederholen vor den Pfarr-lcntcn; — nnd der Kleine, darf ich sagen, bestand beständig.An einem Knaben, der in seinem Leben nichts Großes gesehen— keinen Grafen — keinen General — keinen Superinten-denten — und einen Edelmann nur selten, höchstens zweimalim Jahre (den H. von Reitzenstcin, weil er lange in Verhaft,und darauf in der Flucht war); an einem solchen Knabenzeigte cs Muth, öffentlich in der Stube vor den Pfarrleutcuzu sprechen. Aber von jeher fuhr, so scheu er im Schweigendastand, Muth nnd Feuer in ihn, sobald er zum Sprechengelangte. Ja, wagte er sich nicht einmal an einem Nachmit-tage der väterlichen Abwesenheit an noch etwas Kühneres?Nahm er nicht an einem Nachmittage, wo sein Vater nicht zu