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Kirchenandachtcn vorüber sind, weil sie gleichsam mit dem Va-ter die späte Sabbathruhe nach den Kirchcnlastcn und seinUmwcchscln des Pricstermantcls in den leichten Schlafrockfeiern — zumal im Dorse, wo am Sonntagabend der ganzeOrt sich selber mit den Augen genießt und gastirt.
Man wurde mir vielleicht Unvollständigkcit verwerfen,wenn ich eine andere Trinitatisfrcudc, blos weil sie eine sel-tenere war, aufzuführen vergessen; dafür war sie eine destogrößere, daß nämlich die Pfarrlcnte Hagen von Köditz, umden Vater zu hören und zu besuchen, unter der Predigt er-schienen, und Pauls Spielkamerad, das kleine Pfarrherrlein,sich vor der Kirchthürc sehen ließ. Wenn nun Paul sammtBruder ihn aus seinem nicht weit entfernten vergitterten Chor-stuhlc erblickte: so hob auf beiden Seiten das Zappeln undTrippeln, das Herztanzen und Grnßwinken an, und an Prc-digthören war — und hätten xropnAnucln, zehen erste Hof-prcdiger und pastores primnrü sich hinter einander ans derKanzel gcreihet und ausgesprochen — nicht mehr zu denken.BloS der gegenwärtige Vorsabbath, das Vorgebirge der schön-sten Hoffnungen, das Gabelfrühstück des Tags, mußte haupt-sächlich in der Ferne und Kirche genossen werden. Wer abernun nach dem ersten doch so freudigen Sturm kindlicher undelterlicher Vorbereitungen noch die seligen Zephyre und Wind-stillen des Abends beschrieben verlangt: der vergißt, daß ichnicht alles vermag. Höchstens möchte noch bei zu malen seyn,daß spät Abends das Joditzcr Pfarrhaus das Köditzer weitüber das Dorf hiuausbeglcitete, und daß folglich dieses vonEltern und vom Pfarrherrlein crhöhetc weite Hinausspringenüber das Dorf ins Weite vollends so spät Seligkeiten crthei-len und Nachlassen mußte, wovon im künftigen Leben ein Mehres.