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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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schwachen Zustande, nnd er dachte zehnmal des Tages wol andas Geben er hatte nur aber wenig dazu aber kaumeinmal an das Nehmen, womit er doch sich selber hätte etwasgeben können; nnd wenn ich später an so manchem Mensch-Insekt gute Frcßzangcn zn bewundern hatte, so hielt erweiter nichts als Gcbnrtzangen in der Hand, welche blossrcmde Leben bringen und sristcn. Himmel! wie andersnnd warum sicht man es nicht mehr ein sind rechte Kauf-nnd Pfarr- nnd Edcllcute, welche, da sic auch wissen, was sichgehört, ihre Hand als einen guten Vogclklobcn gebrauchen,der sich nur ans- nnd zumacht zum Fangen, nnd die nur dieHand eröffnen, um sie zuzuschliestcn!

Jetzo fing das Leben in dem, nämlich unter dem Him-mel an. Die Morgen glänzen mir noch mit »»vertrocknetemThan, an welchen ich dem Vater den Kaffee in den außer demDorfe liegenden Pfarrgarten trug, wo er im kleinen nach al-len Seiten geöffneten Lusthäuschen seine Predigt lernte, so wiewir Kinder den Lange später im Grase. Der Abend brachtenns zum zweitcnmalc mit der Salat brechenden Mutter inden Garten vor die Johannis- nnd die Himbeeren. Es ge-hört unter die unbekannten Landfrcudcn, daß man Abendsessen kann, ohne Licht anzuznndcn. Nachdem wir diese genos-sen hatten, setzte sich der Vater mit der Pfeife ins Freie, d. h.hinaus in den ummauerten Pfarrhof, und ich sammt denBrüdern sprang im Hemdtalarc in der frischen Abendluftherum und wir thaten, als seien wir die noch kreuzendenSchwalben über uns, und wir flogen behend hin und her undtrugen ordentlich zn Nest.

Der schönste Sommervogel indeß, ein zarter blauerSchmetterling, welcher den Helden in der schönen Jahrzeit