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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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außer mehren Konsekttcllern und Eistassen mit Volk-mährchen, wie der Aschenbrödel die von der Magd selbergetriebene Ananas von Geschichte eines Schäfers und seinerThicrgesechte mit Wölfen, wobei zu einer Zeit die Gefahrimmer größer wurde und zur andern seine Vcrproviantirung.Noch fühl' ich das Glücksteigcn des Schäfers als ein eignesnach und merke dabei nur aus eigner Erfahrung an, daßKinder in Erzählungen weit mehr von den Steigerungen desGlucks als von denen des Unglücks ergriffen werden, und daßsie die Himmclfahrten ins Unendliche hinauf, aber die Höllcn-fahrten nur so tief hinab getrieben wünschen, als zur Verherr-lichung und Erhöhung des Himmclthroncs nöthig ist. DieseKindcrwünsche werden Männcrwünschc; und man würde derenErfüllung auch vom Dichter stärker fordern, wäre nur ein neuerHimmel so leicht zu schaffen als eine neue Hölle. Aber jederTyrann kann unerhörte Schmerzen geben; doch unerhörteFreuden zu erfinden, muß er selbst Preise auSsetzen. DieGrundlage davon ist die Haut: auf ihr können hundert Höl-len von Zoll zu Zoll ihr Lager aufschlagcn; aber die fünfSinnenhimmel schweben lustig und einfarbig über uns.Nur das Ende der Winterabende streckte für den Heldeneine verdrießliche Wcspenstachelscheide oder Vampyrenzunge aus.Die Kinder mußten sich nämlich um 9 Uhr in die Gaststubedes zweiten Stocks zu Bett begeben, meine Brüder in eingemeinschaftliches in der Kammer, und ich in eines in derStube, das ich mit meinem Vater thcilte. Bis er nun untensein zweistündiges Nachtlescn vollendet hatte, lag ich oben mitdem Kopfe unter dem Deckbette im Schweiße der Gespcnstcr-surcht und sah im Finstern das Wetterleuchten des bewölktenGeistcrhimmels, und mir war, als würde der Mensch selber