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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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sich, worauf er eine vollständige Kirchenmusik mit der ganzenPartitur mitten unter dem Kiuderlärmcn setzte: in beiden Fäl-len, im letzten aber am liebsten, sah ich dem Schreiben zu undfreute mich besonders, wenn durch Pausen mancher Instrumenteschnell ganze Vicrtclseitcn sich füllten. Er dichtete seine in-nere Musik ganz ohne alle äußere Hülftönc was auch Rei-chard den Tonsctzcrn anricth und unvcrstimmt vom Kinder-lärm. Die Kinder saßen spielend alle am laugen Schreib-und Eßtische, ja sogar auch unter ihm. Unter die Freuden,welche auf immer der schönen Kinderzcit nachsinken, gehörtauch die, daß zuweilen ein so grimmiges Frostwctter cintrat,daß der lange Tisch der Wärme wegen an die Ofenbank ge-schoben wurde; und wir lauerten den ganzen Winter auf die-ses frohe Erciguiß. Um den Kutschkasten von unförmlichemOfen liefen nämlich zwei Holzbänke; und unser Gewinn be-stand darin, daß wir auf ihnen sitzen und laufen konnten, daßwir Ofcnsommer nah an der Haut sogar unter der Mahlzeithatten.

Wie stieg wöchentlich vollends der Winterabend an Werth,wenn die alte Botenfrau, mit Schnee überzogen, mit ihremFrucht- und Fleisch- und Waarcnkorbe aus der Stadt in dieGesindestube einlief, und wir alle im Stübchen die ferne Stadtim Kleinen und Auszuge vor uns hatten und vor der Nase,wegen einiger Butterwecken!

In den frühem kindischer» Zeiten wurde vom Vater nachdem frühen Abendessen noch ein Lustnachtisch des Winterabendszugclasscn, den die Viehmagd am Spinnrocken in der Gcsindc-stubc bei aller Beleuchtung auftrug, welche die Kieuspähne ge-ben konnten, die man wie in Westphalen von Zeit zn Zeit inden Kienstock angezündet steckte. Auf diesem Nachtisch standen

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