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einer grüntafftcnen Haube, aber schon in Höschen (die Schul-mcisterin ersetzte öffentlich dabei meine schwachen Händchen) diehohe Schule, nämlich die der Pfarrwohnnng gegenüber gele-gene Schulwohnung, und sagte gleich jedem ans mit deinGriffel, Wie gewöhnlich gewann ich alles Lebende in derSchule lieb, und den lungensüchtigen magern, aber aufgeweck-ten Schulmeister zuerst, mit welchem ich alle Wartangst theilte,wenn er hinter seinem zum Fenster hinaus gehaltenen Finkcn-klobcn auf einen anfliegcnden Stieglitz lauerte, oder wenn erdaS Zuggarn über die Emmerlinge ans dem Vogclhecrde drau-ßen im Schnee hcrübcrzuschlagen vorhatte. Aus der grönlän-dischen Winterschwüle der vollen Schulstubc erinnere ich michnoch vergnügt der langen ansgcstopften Zapfen aus Leinwand,welche in kleinen durch die Holzwand gebohrten Luftlöchernsteckten und die man nur herauszuziehcn brauchte, um in denoffnen Mund die herrlichsten Erfrischungen von Luft ans demFroste draußen einzunehmen. Jeder neue Schreibbuchstabevom Schulmeister crguickte mich, wie Andere ein Gemälde; undum das Aussagen der Lckzion beneidete ich Andere, da ichgern, wie die Seligkeit des Zusammcnsingcns, auch die desZusammenbuchstabirens genossen hätte.
War cs 12 Uhr, und das Essen noch nicht fertig: sokonnte mir, und meinem verstorbenen Bruder Adam, ob ihmgleich jedes Vogelnest lieber war als ein ganzer Muscnsitz,nichts Erwünschteres begegnen; denn wir flogen mit unseremHunger in die Schule, nm keine Minute zu versäumen, son-dern ihn erst nachher zu stillen. Man machte viel aus dieserlernbegierigen Aufopferung, aber ich weiß noch gut, daß anihr die gewöhnliche Neigung der Kinder, von der täglichenOrdnung abzuweichen, den größten Antheil hatte: wir wollten