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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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zieht, brütet eine verdichtete Menschenliebe aus, und die rechteSchlagkraft des Herzens. Und dann, wenn der Dichteraus seinem Dorfe wandert, bringt er jedem, der ihm begeg-net, ein Stückchen Herz mit, und er muß weit reisen, eh' erendlich damit aus den Straßen und Gassen das ganze Herzausgegebeu hat.

Allerdings gibt es noch ein größeres Unglück als das,in einer Hauptstadt erzogen zu sehn nämlich das, unter-wegs erzogen zu werden als ein vornehmes Kind, das nunJahre lang durch fremde Städte und Menschen fährt und keinHaus kennt als den Kutschcnkastcn.

Wir nähern uns wieder mehr unserem Pfarrsohnc, dessenLeben in Joditz ich am besten darzustellen glaube, wenn ichdasselbe später als einen ganzen Jdyllenjahrgang vorüberzichenlasse. Aber wie Ncbclwetter gehe das voraus, was nicht zuden Hellen Tagen gehört; und dieser Nebel war mein Unter-richt; obwol freilich am Ende erst nach 10 Jahren. AllesLernen war mir Leben, und ich hätte mit Freuden, wie einPrinz, von einem Halbdutzeud Lehrern aus einmal mich Un-terweisen lassen, aber ich hatte kaum einen rechten. Noch er-innere ich mich der Winterabeudlust, als ich aus der Stadtendlich das mit einem Griffel als Zeilenweiscr versehene Abc-buch in die Hand bekam, auf dessen Deckel schon mit wahrengoldnen Buchstaben (und nicht ohne Recht) der Inhalt derersten Seite geschrieben war, der ans wechselnden rothen undschwarzen bestand; ein Spieler gewinnt bei Gold und rouAset noir weniger an Entzücken als ich dabei an dem Bnche,dessen Griffel ich nicht einmal anschlage. Damit bezog ichnun nachdem ich bei meinem Innern UrUntissiina genuggenommen und die liefern Schulklassen durchgemacht in