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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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linge Lasten leicht tragen aus dem Kopfe. Der alte Menschbraucht die Ruhe in der Erde schon auf ihr; von der Erdekann er nur Gegenwart gebrauchen und wenig Zukunft, denner hat ja keine pflanzende blühende Zukunft mehr als Foliefür seine Gegenwart. Er will, zwei Schritte vom letzten undtiefsten Schlafbctte, ohne andere Vorhänge als Blumen imGroßvatcrstuhl des Alters noch ein wenig ruhen und schlum-mern und noch einmal halb im Schlafe die Augen aufmachcnund die alten Sterne und Wiesen seiner Jugend anschaucn, undich habe so wenig dagegen da er doch sein Wichtigstes gc-than hat sogar für die andere Welt wenn er sich Abendsfreut aus sein Frühstück und am Morgen auf sein Bett, undwenn ihn als zum zweitenmale ein Kind die Welt unter denunschuldigen Sinncnsreuden entläßt, womit sic ihn als erstesausgenommen.

Nur einen einzigen Fehlcntschluß meines Vaters könnteman vielleicht aus die Rechnung der Dürftigkeit setzen, daß ernämlich, anstatt sich mit seinem ganzen musikalischen Herzender Tonmuse zu geloben, wie ein Mönch dem Predigtamtehingab und daß er sein Tongenie in eine Dorfkirche begrabenließ. Freilich war damals zumal nach der Meinung bür-gerlicher Schwiegereltern das Kirchenschiff das Proviant-nnd Luftschiff und der dürftige Musensohn suchte in den Kan-zelhafcn cinzulaufeu. Aber wer eine nicht von Bedürfnissenund Ablichtungen aufgedrungene, mit ihm ausgewachseneDcklinazion und Jnklinazion seiner Magnetnadel in sichfühlt: der folge ihrer Weisung getrost als einer Nadeldurch die Wüste hin. Hätte gegenwärtiger Professor der eig-nen Geschichte seinem Vater, wie dieser es selber begehrte,nachgeahmt: so hielte er jetzo statt dieser Vorlesungen heilige