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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
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bundcn mit seinem Vertrauen ans seine Haushälterin, ließenin der Tcrziat-Konchylie überflüssig-leeren Raum für alles of-fen, was aus Hof von fahrender Habe Platz nehmen wollte;

aber meine Mutter so waren die damaligen Eheleuteund einige jetzige stieß sich in der ganzen Ehe so wenigan diese Leerheit als mein Vater selber. Der kräftige Mannmuß den Muth haben, eben so gut eine Landreiche zu eheli-chen als eine Hausarme.

In meinen historischen Vorlesungen wird zwar das Hun-gern immer stärker Vorkommen bei dem Helden stcigt's sehr

und wol so oft als das Schmausen in Thümmcls Reisenund das Thcctrinkcn in Nichardsons Klarissa; aber ich kanndoch nicht umhin zur Armuth zu sagen: sei willkommen! so-bald du nur nicht in gar zu späten Jahren kommst. Neich-thum lastet mehr das Talent als Armuth - unter Goldbcr-gen und Thronen liegt vielleicht mancher geistige Riese erdrücktbegraben. Wenn in die Flammen der Jugend und vollendsder heißeren Kräfte zugleich noch das Ocl des Neichthums ge-gossen wird: so wird wenig mehr als Asche vom Phönix übrigbleiben; und nur ein Göthe hatte die Kraft, sogar an derSonne des Glücks seine Phönixflügel nicht kürzer zu versen-gen. Der arme historische Professor hier möchte um vielesGeld nicht in der Jugend viel Geld gehabt haben. DasSchicksal macht cs mit Dichtern, wie wir mit Vögeln, undverhängt dem Sänger so lange den Bauer finster, bis er end-lich die vorgcspicltcn Töne behalten, die er fingen soll.

Nur aber verschone, gerechtes Geschick! einen alten Men-schen mit Darben, denn gerade dieser soll und muß etwas ha-ben; seinen Rücken haben schon die schweren Jahre zu krummgebogen, und er kann sich nicht mehr aufrichten und wie Jüug-