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nähme gehörig unter Vater, Mutter und mehre Schwesternvcrthcilte, so mußte aus ihn selber gerade gar nichts kommen,als höchstens das Alumnus - Brod. Daraus bezog er das6^innasiuw poaticuin in Negensburg, um nicht nur in einergrößer» Stadt zu hungern, sondern auch darin statt des Lau-bes die eigentliche Blüte seines Wesens zu treiben. Und diesewar die Tonkunst. In der Kapelle des damaligen Fürsten vonThurn und Taxis — des bekannten Kenner und Gönner derMusik — konnte er der Heiligen, zu deren Anbetung er ge-boren war, dienen. Klavier und Generalbaß erhoben ihn zweiJahrzchende später zu einem geliebten Kirchenkomponisten desFürstenthums Baireut. An Charfreiabendcn erfreute er oftsich und uns Kinder mit den Darstellungen der heiligen All-macht, womit an eben diesen Tagen die Töne in katholischenKirchen die Seelen hoben und heiligten. Ich muß leider be-kennen, daß mir, als ich vor einigen Jahren in Negensburgwar, unter allen dortigen Antiken und Vergangenheiten —nicht einmal den Reichstag ausgenommen — das väterlichegedrückte Leben die wichtigste war; und ich dachte im Thurnund Taxischen Pallast, und in den engen Gassen, wo ein PaarDickbäuche ein schweres Ausweichen haben, oft an die kleinenWege und engen Pässe seiner Jugend-Tage. Daraus studirteer statt der Tonkunst in Jena und Erlangen Theologie; viel-leicht blos um in Baireut, wo sein Sohn alle diese Nachrich-ten sammelt, als Hauslehrer eine Zeit lang, d. h. bis in sein32stes Jahr, sich abzuplägcn. Denn schon 1760 rang er demStaate den Posten eines Organisten und Terzius in Wouste-del ab; und machte sonach unter dem Baireutcr Marggrasenmehr und früheres Glück als jener Kandidat in Hannover,