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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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so brachte er von dem vorhin erwähnten Bier und Brod, beiwelchem er lebenlang saß, sein Stück Brod in der Tasche mit,und erwartete als Gast blos ein Kännchen Bier. Es trafsich aber endlich im Jahre 1763 eben in meinem Geburt-jahr daß er am 6. August, wahrscheinlich durch besondereKonnexionen mit Höheren steigend, eine der wichtigsten Stel-len erhielt, wogegen freilich Rektorat und Stadt und derCulmberg leicht hinzugebcn waren, und zwar zählte er geradeerst 76 Jahre, 4 Monate und 8 Tage, als er die gedachteStelle wirklich erhielt im Neustädter Gottesacker; seineGattin aber war ihm schon 20 Jahre vorher dahin voraus-gegangen in die Nebenstelle. Meine Eltern waren mit mirals 5 Monat altem Kinde zu seinem Sterbelager gerciset. Erwar im Sterben, als ein Geistlicher (wie mir mein Vater öf-ter erzählte) zu meinen Eltern sagte: lasset doch den altenJakob die Hand auf das Kind legen, damit er cs segne. Ichwurde in das Sterbebett hincingercicht, und er legte die Hand

auf meinen Kopf --Frommer Großvater! Oft habe ich

an deine im Erkalten segnende Hand gedacht, wenn mich dasSchicksal aus dunkeln Stunden in hellere führte, und ich darfschon den Glauben an deinen Segen festhalten in dieser vonWundern und Geistern durchdrungenen, regierten und beseel-ten Welt!

Mein Vater, in Neustadt 1727 den 16. Dezember gebo-ren fast mehr zum Winter des Lebens als gleich mir zueinem Frühling, würd' ich sagen, hätte seine Kraftnatnr sichnicht auch in Eisberge gute Häfen cinzuschncidcn vermochtkonnte das Lyzeum in Wonsiedel, wie Luther die Schule inEisenach, nur als sogenannter ^luinnno oder armer Schülergenießen oder erdulden; denn wenn man 150 fl. jährliche Ein-