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tag betend gcknieet; nnd eine Höhle, die er sich selber in demsogenannten kleinen Cnlm gemacht, um darin zu beten, undwelche noch den Fernen offen stand, in welchen sein feurigerSohn — obgleich nur für ihn zn feurig — mit den Musenund der Penia spielte. Die Abenddämmerung war eine täg-liche Hcrbstzeit für ihn, worin er, einige dunkle Stunden inder ärmlichen Schulstube auf- und abgchcnd, die Ernte desTags und die Aussaat für den Morgen unter Gebeten über-schlug. Sein Schulhaus war ein Gefängnis, zwar nicht beiWasser und Brod, aber doch bei Bier und Brod; denn vielmehr als beide — und etwa frömmste Zufriedenheit dazu —warf ein Rektorat nicht ab, das obwol vereinigt mit der Kan-tor- und Organistcnstelle, doch dieser Löwcngescllschaft von 3Acmtern ungeachtet, nicht mehr abwarf als 150 Gulden jähr-lich. An dieser gewöhnlichen baireutischen Hnngcrquclle fürSchullcute stand der Mann, der zuvor Kantor in Rehau ge-wesen war, 35 Jahre lang, und schöpfte. Allerdings hätt' ermehre oder mehr Paar Bissen oder Pfennige gewonnen, war'er weiter gerückt, z. B. zu einem Landpfarrcr hinauf. So oftdie Schullcute ihre Kleider wechseln, z. B. den Schulmantclmit dem Priestermantel, so bekommen sie bessere Kost, wie dieSeidenraupen bei jeder neuen Häutung reicheres Futter erhal-ten, so daß ein solcher Mann die Vermehrung seiner Einkünftedurch das Vermehren seiner Arbeiten so weit treiben kann,daß er einem mit Wart- oder mit Gnadengeldern oder über-haupt hohen quicszirten Staatsbeamten nachkommt, dessen fünfNotcnlinien von Treffern durch die ganze Partitur der Kam-mer bei allem Pausiren des Instruments durchgcführt wird.
Wenn indeß mein Großvater die Eltern seiner SchülerNachmittags besuchte, mehr der Schüler als der Eltern wegen.