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den» das so und nicht anders sei? Woher nnd wozu dies Alles?Oder fragt: Wodurch hat sich das ganze Weltall ins Dasein hin-eingebaut? Könnte nicht ebensowohl gar nichts sein? Und warumist Etwas, warum Alles da?"
»Ja, Fragen dieser Art werden den meisten Menschen sogargrnndalbcrn scheinen; einigen noch gottlos dazu. Denn die Weltist doch nun einmal vorhanden, nnd wir sind es mit ihr, ohne;n begreifen, wie? Gott hat cs so geschaffen nnd, nach unsrem Er-messen, sehr weise eingerichtet. Das muß genügen und genügt.Und auf der fcstgctrctcncn Landstraße des Alltags-Lebens fortwan-dernd in Gesellschaft aller Zeitgenossen, gilt Jedem die gewohnteAnsicht zuletzt für Naturgang; und die Ucbcreinstimmung andrerehrlicher Leute mit uns, für Bürgschaft des Wahren."
„Wir schwimmen mit Allem, was sich um uns regt und be-wegt, den Strom der Jahre ohne Arg hinab. Erzogen nnd belehrt,erziehen und belehren wir Andre; finden des Lebens höchste Auf-gabe im Betrieb eines Berufs, unser Dasein zu vcranmnthigcn,oder hnngerlos zu fristen. Wir arbeiten nnd ruhen, lieben undhadern, jauchzen nnd weinen, bis das Haar ergraut, bis das Augim Tode bricht, und der Vorhang des etwas verworrenen undkaum halb verstandenen Schauspiels fällt."
„Jeder tröstet sich, wie er's vermag, mit irgend einer Erwar-tung von Dingen nach dem Tode. Zwar kam niemand der Verstor-benen ans dem Jenseits, als Bote, zurück. Aber man hat dochVerheißungen. Und die nnbczwingliche Lust am Dasein erleichtertdenen, welche Unsterblichkeit versprechen, das Geschäft des Ucbcr-zeugcnS. Uebcrdcm wird in Christenkirchen, Pagoden, Judenschu-lcn und Moscheen nicht mir die Weltverwaltnng Gottes umständlichanseinandergesetzt; sondern wir kennen sogar Eigenschaften, Ver-hältnisse, Thaten und Beschlüsse des höchsten Wesens ziemlich ge-nau aus Katechismen, mosaischen Büchern, ans Koran und Zen-