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1 (1823) Darstellung der Rechtsverhältnisse der Bauerngüter im Herzogthum Westfalen nach älteren und neueren Gesetzen und Rechten
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lassen. Urkunde dieses. Gegeben in Unserer Residenzstadt Bonn denz. Mai 1782.

Erläuterung vom 4. Mai I7yt.

(Arnsbergischcs Jntclligenzblatt vom z. Juni 1591. Nr^ 42-)

Landesherrliche Erläuterung der gnädigsten Verordnung

Auf vorläufigen vom knrfürstl. Hofraih erstatteten gutachtlichen Brrdicht erklären Seine kurfilrstl. Durchlaucht auf die geschehene Anfrage inBetreff des landeSberrlichcn Le/rcet vom Z. Mai 1782 hiemit gnädigst^daß nach dem Sinn desselben alle voll - oder halbspännigc schahm>gs:pflichtige Höfe nnd Koitcn ohne Unterschied sie seyen den Kirche». Slifroder Klöstern gehörig, oder auch nur coäikuvti'om» aus:

geliehen, von Erhöhung der Pachten, und anderweiren beschwerlichenAuflagen durchaus befreit sind. Von wegen all anderen Guter» a er^lvelche nicht aus Höfen oder Kotten, sondern einzelnen Grundstücken be-stehen, auch zu den gemeinen Lnndeslasicn keinen Beitrag leisten, derleiBefreiung nicht gefordert werden könne. Urkund gnädigsten Handzeichensund kurfilrstl. geheimer Kanzlei-Insicgcls,

Bonn den q, Mai >7yr.

Mariimlian Friedrich Churfürst.

Vr. L. L. Freiherr von Gymnich.

(Ia.8.)

K- Ä. Guiseh»

Beilage Vllr

vom g, Mai 1782-

Mar. Franz Churfürst-Vr, lb. I. Freiherr von Waldcnfelch

(9V9)

des Adv. Piangch