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Buch lkl. Von den Colonatgüttrn.
hier die Geschichte des Verfalls des Heerbanns ") z» geben,die hier wirklich ei» e^os^v/-s seyn würde, allein ent-halten können wir uns nicht, folgende Stelle aus der Vor-rede von Mosers unübertrefflichem Gcschichtswcrkc "),die sich an die oben tz. 12. gegebene anschließt, hier einzu-rücken :
„Die zweite Periode ging allmahlig unter Ludwig demFrommen und Schwachen an. Ihm und den unter ihmentstandenen Partheicn war zu wenig mit Bannalisten,die blos ihren Hecrd und ihr Vaterland bei eigner Kostund ohne Sold verthcidigcn wollten, gedienet. Er opferteaus Einfalt, Andacht, Noch und falscher Politik seineGemeinen den Geistlichen, Bedienten und Rcichövbgtenauf. Der Bischof, welcher vorhin nur zwei Heermanncrsei j/errur behalten durfte, und der Graf oder Oberste,der ihrer vier zum Schutze seines Amts und seiner Fami-lie beurlauben konnte, verfuhren mit dem Reichsgute nachGefallen, besetzten die erledigten mit Leuten
und Knechten "), und nöthigten die Wehren, sich aufgleiche Bedingungen zu ergeben. Heinrich der Voglersuchte zwar bei der damaligen allgemeinen Noch das Reichs-Eigcnthum wieder auf, und stellte den Heerbann mit eini-gen Veränderungen wieder her. Allein Otto der Großeschlug einen ganz andern Weg ein, und gab das gemeineVolk denjenigen Preis, die ihm zu seinen auswärtigenKriegen einige glanzende und wohsgcübte Dienstleutc zu-führtcn. Ihm war ein Ritter, der mit ihm über die
rq) Vergleiche darüber Moser OSnabr. Gesch, Th. 1. Absch». §.Z6.^. Eichhorn deutsche Staats- und NechtSgcschichte Bd. >. §.141. u. s. w. Th. §. »LZ. Aumbach Ideen über Recht,Emat, SraatS-Gcwalt, Staats - Verfassung und Volks-Vertretung.Th. //. S. roZ F-IZ) OSnabr. Gesch. Vorrede S.
16) Oben §. I». ist cs gezeigt, welche dieses waren.
I») Hieron sagt Eichhorn deutsche Staats- und RechtSgeschichte Th.TT- §. 2,5, „Der Adel kam allmahlig in ein ganz neues Ver-