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1 (1823) Darstellung der Rechtsverhältnisse der Bauerngüter im Herzogthum Westfalen nach älteren und neueren Gesetzen und Rechten
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Kap. !l. §,

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E--bvcrtr.!qr' grsckcbcn, dic gleich vollzogen werdenNicht immer oder ichvct es der Gutscigeiithümcr für gut.

17) , cs war sogar nach dem alten germanischen Neckte zur Gültig-

keit eines Crtverwag" die s»mbo>ische Uebergabe brr Erbschaft «>l«r»derlich, /.pr S«'/c« D". 49 /.s-r 1 <c. 48. DaS

Kaiserreckt sagt es ebenfalls ausdrllcklich, daß rin unerfüllterCrbverirag kein 'Recht gebe /A ks 0 Z66sAs/^se As «e /«Aanel, »s»'erst ch'»/rs eo e»Aerc As so e7/s!U«rks AS^S-5,. e>o ss/ As s- sms A Ain, «ks-! As «/sms «s» F-s«,^msct rtsm rrsmsA'sAsre A/eel» SIQHS eeill/r rrrttt /ersts/r,

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As-so^s?- a» oles K-/i." Es wäre zn wün'cken, Saß ein ähnlichesnoch g8»e. indem die Germanisten gegen das Eindringen der ro,uli'chcn die Erbvertrage verwerfenden Grundsätze redlich kämpften,beginnen sie den großen Feblcr, selbst zu romaipsiren; sie ließe«rwm'ich auch erst in Juktinn zu erfüllende Berfuanngcn als Crb-»erträne und zwar als unwiderrufliche gelten, dieß war>) dem bis dahin geltende» Rechte widersprechend;z) freiheitwidrig, indem wirklich einem Staatsbürger die sachlicheFreiheit gerauht ist, wenn sein dercinst'gcr Nachlaß Jemande«schon im voraus unwiderruflich unter dem Schutz der Ges d«versichert ist; darum kannten dann auch d>c Deutschen eine«solchen unerfüllten Erbvertrag nicht als gültiges Geschäft;z) zwecklos, denn cs ist dem Dertragserblasier ein leichtes, beieiner ihm, so lange er lebt, nicht z» bestreitenden Dispositions-Fähigkeit, mit denen, welchen er nach verändertem DerlraqS-willcn sein Vermögen znwenden null, Geschäfte abzuschlirßcn,die sein Erbe als sein Repräsentant gelten lasten muß, und dieihm den Werth der VeriragSerbschast ganz zerstören. Da wun-dert sich denn der Vertrqgscrbe ganz entsetzlich, und klagt, daßbetrüglich gegen sein Erwartungsrccht gebandelt sei, er sollteaber die Schuld auf die Jurisprudenz werfen, welche solche un-erfüllte Erbverträge über e>nc «.mvsrP'tu» /«ei» gelten läßt.So bgben wir jetzt in Westfalen einen merkwürdigen Fall inden Gekickten schweben. Eine Frau schließt mit ihrem Wann«einen Erbvertrag D» der Mann nach glücklich zu Stande ge-brachtem Erbvertrag diejenigen zarten^Aiiftnerksamteiten, welcheeine Frau, und besonders eine reiche, zu forderen pflegt, Unter-lasten zu dürfen glaubt, beschließt die Frau» ihren Verwandte«istr Vermi-gcn znzmvenden. Weil aber der Erbvertrag im .Wegesteht, schließt sie mit jedem her Verwandten einen Schenkung»-