36 1
sten ist Trinitatis, und nach diesem werden alle übrigen Sonn-tage bis zum ersten Adventssonntag, der immer zwischen den27. November und den 3 . December lallt, gezählt. Die vier Qua-tember sind am Mittwoch nach Invocavit, nach Pfingsten, nachIvreulzerhohung (den 14. Sepl.) und nach Lucia (den i 5 . Dec.)
, §• !*•
Der russische Kalender ist im Allgemeinen derselbe mit demJulianischen. Doch haben folgende Verschiedenheiten Statt.
I. Bevdo Kalender haben zwar dieselben Perioden der Son-nen-, Monds - und Indictionszirkel von 26, 19 und i 5 Jahren,aber alle drey haben im russischen Kalender einen gemeinschaft-lichen Anfang, die Epoche der Schöpfung, welche sie auf dasJahr 5 bo 8 vor Christi setzeii. Man findet daher den russischenSonnen-, Monds- und Indictionszirkel, wenn man r> 5 o 8 zur Jah-reszahl der christlichen Zeitrei hnung addirt, und diese Summedurch 28, 19 und i 5 dividirt. Daraus folgt, dass die Indiction fürbeyde Kalender dieselbe ist, und dass man aus dem JulianischenSonnen - und Mondszirkel den russischen findet, wenn man zumersten 11 addirt, und vom letzten 3 sublrahirt.
II. Die Sonntagsbuchstaben sind ebenfalls die sieben erstenihres Alphabets.
1 As oder . . A
2 Wiedi_ 13
3 Glagol. ... G
4 Dobro .... D
5 Jest. E
6 Selo. S
7 Seinla: weich. S
und man erhält den Sonntagsbuchstaben , wenn man den russi-schen Sonnenzirkel (I) durch 4 dividirt , und den Quotienten zudein Sonnenzirkel addirt. So hat das Jahr 1812 den russischen Son-nenzirkel i2 , also
= 3 v
und 4
12 -J— 3 = i5.
Der Sonnlagsbuchstabe ist daher
i 5 oder i 5 — 2.7 = 1= A.
III. Die Epakle (Osnowanie.) jedes Jahres der Russenist mit der Julianischen Püpakte einerley. Man findet sie daher,wenn man die Julianische goldene Zahl (oder nach I. die um 3vermein te goldene Zahl des russischen Kalenders) durch 11 mul-tipliciit, und das Product durch 3 o dividirt. Was endlich irn ins-