ZWEYTES KAPITEL.
ITeliocentrisclier und guncen Irisch er Ort der Pla-neten und Kometen.
§. i.
w ir Italien im Vorhergehenden gesehen, wie man für jede ge-gebene Zeit die wahre, aus dein Mittelpuncte der Sonne geseheneLänge und Breite, und die Entfernung des Planeten von diesemMiltelpuncte der Sonne finden könne. Es ist nun noch die "Fragezu beantworten übrig, wie man aus der Page des Planeten gegendi“ Sonne die Lage desselben gegen die Erde, und umgekehrt,ableiten könne; eine Untersuchung, die für uns desto wichtigerist, da wir jene II.imnelskörper nur von dem Standpuncte derErde aus sehen , und da die eigene Bewegung der Erde sehr be-trächtliche, wenn auch nur scheinbare Störungen in den Bewe-gungen der Planeten verursacht, welche völlig verschwinden,wenn man die aus dem Miucljumcte der Erde beobachteten oderdie geocentrisehen Orte, des Planeten auf die. aus dem Miltcl-punct der Sonne gesehenen, oder auf die helioccntrischen Ortedesselben bringt.
Es sey im Folgenden
a fi und \ ß die geocentrische Rectascension , Declination unddie geocentrische Länge und Breite des Planeten.
p die Entfernung des Planeten von der Erde und p'=p Cos ß,die Projection von p auf die Ebene der Ekliptik.
Sey eben so I b r die heliocentrische Länge, die heliocentri-sche Breite des Planeten und dessen Entfernung von der Sonne ,und r' = r Cos b
Endlich L B R die. heliocentrische Länge, die heliocentri-sche Breite der Erde und deren Entfernung von der Sonne, undR'= R Cos B.
Üherdiess bezeichne k die Länge des aufsteigenden Kno-tens der Bahn des Planeten in der Ekliptik, n die Neigung die-