Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
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360
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56o

Man dividire

das gegebene Jahr durch 19 und nenne den Rest a

4 b

7 c

Man divulire ferner

(in 19 a) durch 3 o und nenne den Rest dn-f-2b-|-4-C + 6d durch 7 . e

So ist immer der Ostersonntag den (22 -f- < 1 + e) 1 ' März

oder den (d +e 9/ April

für den Julianischen Kalender, den auch die Russen brauchen,ist diese Vorschrift ohne Ausnahme, und immer

m = 1 5 , n = 6

für den Gregorianischen Kalender aber muss man folgendes bemer-ken : Wenn die Rechnung fiir den Ostersonntag den 2b. April gibt,so muss man immer den 19. April nehmen. Wenn die Rechnungfür den Ostersonntag den 25 . April gibt, und wenn zugleichd = 18 und a])> 10 ist, so muss man immer den r8. April neh-men. Ferner ist im Gregorianischen Kalender

von i 582 bis 1699 ... m= 22 ... n = 2

1700 1799 . 20 3

1800 1 Öcjc) ... 23 4

1900 2o 00 . 24 ^

Das Jahr 18i8 gibt für den Julianischen Kalender

a = i 3 ,b = 2,c = 5d = 22, e = 1

also

Ostersonntag den 14. April,und für den Gregorianischen Kalendera , b , c wie zuvor ,

also

d = o , e = oOstersonntag den 22. März.

I. Nach dem Ostersonntage richten sich dann in beyden Ka-lendern die beweglichen Feste auf folgende Art: Der Sonntag 9Wochen vor Ostern heisst Septuagesima, dann folgen bis Osterndie Sonntage Sexagesima, Quimjuagesima (den Dinstag daraufist Fastnacht, und den Mittwoch Aschermittwoch), die Fasten-sonnlage Invocavit, Reminiscere , Oculi , Lälare, Judica undPalmsonntag. Zwischen dem letzten und dem Ostersonntag ist.der grüne Donnerstag und der Charfrcytag. Vierzig Tage n a c hOstern ist an einem Donnerstage der irimmelfahrtstag , und zehnTage nachher der Plingstsonnlag. Der nächste Sonntag nachPling-