Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
Seite
350
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V

35 o

in der Uhrebene, welches Loth die Basis der Uhr heissl, undbestimme den Winkel

A T M = a

der Basis mit der Mittagslinie der Uhr. Zu diesem Zwecke wol-len wir eine Verticalebene

Z T A,

wo Z das Zenith ist, senkrecht auf die Uhrebene stellen. DerDurchschnitt dieser Ebene mit der Uhrebene wird die Basis

T A

seyn. In dem so entstehenden bey A rechtwinklichten Dreyecke istA Z M = 90 E T II.

Sey

E T II = 5

die Declination der Uhrebene, oder der Winkel, welchen dieDurchschnitte der Uhrebene und des Meridians im Horizonte bil-den, und sey

9° A

die Neigung der Uhrebene gegen die Ebene des Horizontes, alsoZA=ZTA=A,so hat man , da man die Grössen

I

6 und A

leicht aus Beobachtungen bestimmen kann, den Winkel a durchfolgende Gleichung

tg a = Sin A Cotg 5.

Für

ist

A = oa = o

oder die Mittagslinie und Basis fällt zusammen, wenn die Uhr-ebene vertical ist.

Ist überdiess in demselben DreyeckeZM = b, AMZ = c,

so ist

Cotg b = Cotg A Sin 5Cos c = Cos A Cos 5

I. Es sey nun P der Pol des Äquators, und man lege durchdie Axe TP des Äquators eine Ebene PTS, welche auf derUhrebene senkrecht steht, so ist die. Durchschnittsliiiie TS beyderEbenen die Substilarlinie. Man suche den Winkel