Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
Seite
257
Einzelbild herunterladen
 

257

Cos / - P +

so ist die Zeit der Verfinsterung von k Zollen

S + ho tg /

wo der Halbmesser des Mondes in sechs gleiche Theile, die manZolle nennt, vorausgesetzt wird. Endlich ist die grösste Verfin-sterung selbst in Zollen und deren Theilen ausgedriickt

= (P + m e)

111

I. Wollte man bloss auf den Halbschatten Rücksicht neh-men, so würde man iu den vorhergehenden Ausdrücken P' stattP setzen.

II. Wählt man die Ekliptik statt des Äquators , was hier be-quemer ist, so bleiben die vorhergehenden Ausdrücke unverän-dert, nur bezeichnen

a a

die Langen , und

d , ö = o

die Breiten des Mondes und der Sonne.

III. Die Grösse P pflegt man um ihren sechszigsten Theil zuvergrössern, um mehr Übereinstimmung der Beobachtungen mitden Rechnungen zu erhalten ; man findet nahm lieh die beobach-tete Dauer der Finsterniss gewöhnlich etwas grösser, als nach denvorhergehenden Rechnungen, was man der Atmosphäre des Mon-des zuschreibt. Berl. Jahrb. 179 / P- «42. Wegen dem Halbschat-ten, der je näher dem wahren Schatten, desto dichter wird, sinddiese Beobachtungen selten genau.

IV. Um die Gegenden der Oberfläche der Erde zu finden,welche eine solche Finsterniss sehen, nehmen wir z. B. an , dassder Anfang der Finsterniss in Paris um 9 Uhr Ab.ends Par. Zeitbeobachtet werde. Da der M ond in Opposition ist, so ist der Beob-achter , welcher den Mond im Meridian sieht,

5 11 = 46°

östlich von Paris entfernt. Auf diesem Meridian, der 45° östlich,von Paris ist, nehme man den Punct, dessen geographische Breitegleich d ist, so sieht der Beobachter in diesem Puncte den Mond,im Zenith Um diesen Punct als Pol beschreibe man (etwa aufeinem Globus) einen grössten Kreis, so scldiesst dieser grössteKreis alle Orte ein, welche den Mond im Anfänge der Finsternisssehen. Auf eine ähnliche Art wird mau lür das Ende verjähren«.:Der Theil der Erdoberfläche, der beyden grössten Kreisen ge-ll, R