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Vom römischen Kaisertum deutscher Nation : ein mittelalterliches Drama ; nebst Untersuchungen über die byzantinischen Quellen der deutschen Kaisersage
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den Arabern verbreitet war. Vgl. für den dürren Baum Sim. Ockley,Gefchichte der Saracenen, deutfch von Arnold. Leipzig 1745. I, 354 mitWeil, Bibi. Legenden der Mufelmänner Frankfurt. a/M. 1845 S. 284, woGleiches wie von Mohamed von Maria berichtet wird für Hebron alsheil. Stätte (Kariat-Abraham oder ,,Chalil=Freund) vgl. S. 98 f. Da-gegen wiflen die Araber auch davon, dass Adam-nach Anficht Mancher inJerufalem begraben fei Ebenda S. 43, Ueber Mofes Stab S. 149 f.Im Uebrigen liehe unten.

73) Der'ivetät wegen fei auf den Bericht des Trierer AbtesBerengofus in feinen 3. B. B. de laude et inventione crucis aufmerk-fam gemacht. II, 5 heifst es dort, dafs Conltantin feine Mutter nichtohne göttliche Provocation (c. 3) zur Auffuchung des Kreuzes nachPaläftina gefchickt habe; c. 11 dann: Conltantin habe affectum, dieMutter effectum gehabtinveniendae crucis una duobus in-tentio!! (Bibi. P. P. max. XII, befonders S. 359). In der Epistola adOmarum Saracenorum regem, die Leo Sapiens zugefchrieben zu werdenpflegt, wird die Auffindung und Ueberbringung des Kreuzes (refp. einerPartikel) an Conltantin als Grund angeben, warum, man das Kreuz an-bete. (Bibi. P. P. max. XVII, fol. 47 f.).

74) (S. 49.) Nach Ado, Erzbifchof von Vienna (f 874), in feinem

Chronicon findet Papft Sergius zur Zeit des Kaifers Leo durch göttlicheOffenbarungin sacrario beati Petri in einer filbernen mit Edellteinenverzierten Kapfel ein Stück des Kreuzes Chrifti auf, das feitdeminbasilica salvatoris, quae appelatur Conftantiana (!!) dem Volke amJahrestage feiner Erhebung gezeigt wurde (Bibi. P. P. max. XVI, 802.vgl. den kürzeren Bericht bei Regino von Prüm in feinem Chroniconbei Pertz a. a. O. I, 552b.) und für die fpätere Tradition Eckehard,chronicon: Pertz a. a. O. VIII, 327, vgl. ebenda S. 231. In Sigebert,chronicon a. a. O. S. 371 wird neben der heil.'Lanze die Kreuzesreli-quie als Infigne des abendländifchen Kaifertums ausdrücklich an erlterStelle erwänt. Ebenderfelbe behauptet gelegentlich ausdrücklich dafsKaifer Ludwig von dem Kaifer Basilius einen koltbaren Kryftall cumparte non modica s. crucis erhalten habe: Pertz VIII, 341. (Vgl. auchGotfr. von Viterbo über die Reichsinfignien: Mign£ 198, 1007

und 1010.)

75) Ueber den Einflufs der Englifchen Martyrol. vgl. Wattenb.D. Gefchichtsqu. I. 50 f. 102. Ueber das Wunderkreuz des heil. Os-wald angeblich ao. 635 aufgerichtet vgl. Beda, Hifi;, eccl. III,c. 2 Mign6 95, S. 117. Daher die frühzeitigen und grofsartigenAngelfächfifchen Poefien über das Kreuz, und das mit Cädmons Namen

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