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freilich nicht ohne dafs gleich auf die Curie angevvendet wird,was als Gefchichtserlebnis die Gemüter eben bewegte 1fi7 ). Jetiefer die Klage, je gröfser die Angfl: um fo frohlockendererhebt fich dann auch der Jubel. Der Rex gloriae ifl es:
„qui salvaviturbem Davida paganis hodie. “
Mit Abimelech, der ausgeftofsen wird, und mit Dagons Sturzwird der Feind und der Sieg über ihn verglichen. Undflammt dies Siegeslied uis ) ficher aus fpäterer Zeit, fo darfes doch nicht minder als ein Echo der ängftlichen Erwartunggelten, mit der man vorher die Bedrohung des heil. Landesangefehen.
Die feinflnnigfte Dichtung aber und unfrem Drama nächilverwandt ifl die 109 ), in der das heil. Land der SareptanerWittwe und der Sunamitin verglichen wird, denen je ein Sohngeftorben war. Kommt der Prophet nicht, fo ifl. keine Rettung:
„Helisaeus nisimet venerit
non surrexerit .
Helisaeus ni nunc venerit,ni peccata compassus tulerit,non habuerit
ecclesia crucem, qua caruit.“
Die Beifpiele genügen. — So fülte und dachte man all-gemein im Abendlande. Dem gibt auch unfer Dichter Aus-druck, und weifs zugleich Jerufalem zu tröflen mit der nahenHilfe der fchon zum Kreuzzug aufgebrochenen kaiferlichenSchaaren. Soweit hätten wir überall gefchichtlichen Boden,und freilich läge es, wenn Weiteres nicht in Frage käme,am Nächflen, dies Drama gedichtet u. aufgefürt zu glauben,als Friedrich Barbaroffa zum Kreuzzug gerüftet, mit der aus-erwälten Schaar noch letztlich in Regensburg oder fonft inder Nähe von Tegernfee weilte. Nur dafs man dann nicht