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vergeblichen Verfuchen fie aufzurichten und zu dtitzen, aucherheiternd genug gewirkt haben mufs. Nur überfehe mannicht, dafs auch in folchen Fällen die Apokryphen oderfonflige fpätere Tradition meifl nur in ihrer Art ausfüren,wofür man in Stellen des Schriftkanons felber einen erdenallgemeinen Anhalt zu finden glaubte. Das gilt obenan vonElias und Henoch, die nur den Namen zu der Zweizal derZeugen hinzubringen, die der Apokalypfe felbd eigen id,und gilt nicht minder auch von den Egyptifchen Götzen 141 ).
Unfer Drama nimmt fchon durch feinen überwiegendpolitifch gefärbten Inhalt eine ganz felbdändige Stelle ein.Vielleicht dafs Herbort’s heiliger Otto eine entfernte Pa-rallele böte, wenn wir ihn noch befäfsen; aber die einzigeNotiz, die darüber auf uns gekommen id, gewärt kaum denEindruck, dafs diefe Dichtung überhaupt ein eigentlichesDrama war 14s ). So bleibt nur etwa der vielfach über feinMafs gerümte Wartburgkrieg. Aber nicht nur nach Seitedes Stoffes betreten wir damit ein ganz anderes Gebiet;fondern die Dramaanlage felbd verbietet jeden näherenVergleich. Im Grunde gehört der Sängerdreit mit feineneingedreuten, die Handlung erfetzenden Erzälungen nochganz in die Reihe der Streitgedichte aus dem 13. Jahr-hundert, die im geidlichen Drama wieder ihre Parallele anjenem Auctoritätenwettdreit haben t4!) ). Wenn da, wie fpäterbei Suchenwirth z. B., die Liebe und die Schöne dreiten,fo erkennt man zugleich, wie nahe fich das mit der Alle-gorie berürt, die doch für fich wieder eine felbdändigeBeurteilung fordert; fchon als entfprechendde Vorbereitungder nachmaligen „Moralien“.
Wie wenig unfer Drama auch mit diefen Gemeinfameshat, fordert doch die hohe Bedeutung eines noch unediertenGedichtes diefer Art hier eine kurze Beleuchtung. Nicht ebenweil man in neuerer Zeit die Hoffnung ausgefprochen hat,in ihm neue Anhaltspunkte für die Entdehung unfres Dramas