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zuletzt noch wörtlich erfüllen miiffe, fo bedurfte es freilichnur noch eines kleinen Schrittes, um daran dann auch dieConfequenz zu knüpfen, dafs am Ziele diefer Miffion an-gelangt die Rückgabe des Reiches an Chriftum, d. h. derVerzicht auf jeden ferneren Anfpruch ftatt feiner zu herrfchen,gleichfam in der Schicklichkeit begründet liege für denletzten Römifchen Kaifer.
Das kann man einfach zugeftehen; und die Möglichkeiteiner felbftändigen Conception diefes Ausgangs ohne ander-weite Mittelglieder foll daher im Allgemeinen nicht geleugnetwerden. Aber was üch etwa an Einzelfpuren im Abendlandeaufweifen läfst, reicht, fo intereffante Momente dabei hervor-treten, doch bei weitem nicht aus, oder verrät felbft fchonanderweite morgenländifche Einflüffe und fällt in fpätereZeiten 05 ). Und läge nur irgendwo ein annähernd klarerAusdruck für die eben gezeichnete fachliche Correfpondenzdiefes Endes der Kaiferherrfchaft mit der Ceffion am An-fänge überhaupt vor. Der Gedanke möchte fo allgemeinangedeutet fein wie er wollte: als beherrfchende Idee erfafstwäre dies mehr wert als änlich klingende Einzelausfagen.Auch von allgemeinen Principgedanken der Art aber habeich im Abendland keine Spur zu entdecken vermocht undglaube auch nicht, dafs fie üch auf diefem Boden felbftändigerzeugen konnten. Die Zeit, wo Carl d. Gr. noch die Kirchefo felbflmächtig regieren durfte wie das Reich, wärte zukurz, um dauernde Traditionen in diefer Richtung zu be-gründen. Im Abendlande — behaupten wir — konnte dasKaifertum gar nicht fo fchlechthin als der einzige Mandatarder Kreuzesherrfchaft und ihrer Ausbreitung angefehen werden,wie dies in Byzanz möglich und herkömmlich war. Nuraus dem ganz befondren Charakter einzelner Gefchichts-epochen, wie obenan unter dem Eindruck der kaiferlichenObmacht eines Friedrich I., fcheint es erklärlich, dafs dasPapfttum eine fchlechthin untergeordnete Rolle fpielt, wie