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Oberon
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Oberon.

87 .

Dem Ritter, der bisher die Nebenbuhler alleDie Erde küssen hieß, schwillt mächtiglich die Galle,

Daß er gezwungen wird, ans diese neue SchanzSein Glück und seinen Ruhm zu setzen.

Er war ein Sohn des Doolin von Maganz,

Und ihm war Lanzenspiel kaum mehr wie Hasenhetzen.

Er stürmet, wie ein Strahl aus schwarzer Wolken SchooßIn voller Wuth ans seinen Gegner los.

88 .

Doch, ohne nur in seinem Sitz zu schwanken,

Trifft Hüon ihn so kräftig vor die Brust,

Und wirft mit solcher Macht ihn seitwärts an die Planken,Daß alle Rippen ihm von seinem Fall erkranken.

Znm Kampf vergeht ihm alle weitre Lust;

Vier Knappen tragen ihn ohnmächtig ans den Schranken.Ein jubelnd Siegsgeschrci prallt an die Wolken an,

Und Hüon steht allein als Sieger auf dem Plan.

89 .

Er bleibt am Ziel noch eine Weile stehen,

Ob jemand um den Dank noch kämpfen will, zu sehen;Und da sich niemand zeigt, eilt er mit schnellem TrabAmanden zu, die, hoch auf ihrem schönen Rosse,

Wie eine Göttin glänzt, und führt sie nach dem Schlöffe.Sie langen an. Er hebt gar höflich sie herab,

Und führt sie, unterm Vivatrufen

Des Volks, hinauf, die hohen Marmorstufen.