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Oberon
Entstehung
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270
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Oberon.

33 .

Er wirft sich nnmuthsvoll bei seinen Freunden hin:Könnt ihr, wenn ihr mich liebt, denn keinen Weg ersinnen,Nur einen einzigen Mund im Harem zu gewinnen,

Der meinen Namen nur und daß ich nah ihr binIns Ohr ihr finstre?" Still! da kommt mir was zu Sinn,Ruft Fatme ans: Ihr sollt ihr einen Mahneh schicken!Geht nur, die Blumen, die uns nöthig sind, zu pflücken;In dieser Sprache bin ich eine Meisterin.

34 .

Und Hassan eilt, wie Fatme ihm befohlen,

Ein Myrtenreis, und Lilien, und Schasmin,

Und Rosen und Schonkilien herzuholen.

Drauf heißt sie ihn ein Haar aus seinen Locken ziehn,Nimmt dünnen goldnen Drath, und windetUnd dreht das Haar mit ihm zusammen, bindetDen Strauß damit, und drein ein Lorberblatt,

Worauf er A und H, verschränkt, gekritzelt hat.

35 .

Nun, spricht sie, wenn ich's noch mit Zimmetwasser netze,So ist's der schönste Brief, den je ein HerzensdiebVon eurer Art an seine Liebste schrieb.

Wollt ihr, daß ich's geschwind euch übersetze?

Verliere keine Zeit, ruft Hüon, tausend Dank!

Du kannst nicht bald genug mir eine Antwort bringen:Die Liebe schütze dich und lass' es dir gelingen!

Geh, wir erwarten dich ans dieser Nasenbank.