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Oberon
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Oberon.

12 .

So sprach zu Scherasmin sein bess'rer Genius:

Und da er ihm nach langem UcberlegenNichts klügers, wie ihn dünkt, entgegenZn setzen hatte, war sein endlicher Entschluß,

Der guten Stadt Paris das Schulterblatt zu weisen,

Und sporenstreichs nach Rom zn seinem Herrn zu reisen.Er übersteigt die Alpen, langet an,

Und gleich sein erster Gang ist nach dem Lateran.

13 .

Allein, umsonst ermüdet er mit Fragen

Nach seinem Herrn den Schweizer, der die Wach'

Am Thore hat, umsonst das ganze Vorgemach,

Kein Mensch kann ihm ein Wort vom Ritter Hüon sagen.Vergebens rennet er die Stadt von Hans zn HansUnd alle Kirchen und Spitaler fragend aus,

Und schildert ihn vom Fersen bis zur ScheitelDen Leuten vor, all' seine Müh ist eitel.

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14 .

Vier ewige Wochen lang, und dann noch zwei dazu,Verweilt er sich in stets Letrognem Hoffen,

Läßt keinen Tag sich selbst noch andern NnhMit Forschen, ob sein Prinz denn noch nicht eingetroffen;Und,-da kein Warten Hilst, beginnt er überlautDen großen Schwur des Baskenvolks zu fluchen,

Und schwört, so weit der Himmel blaut,

In einem Pilgcrkleid den Ritter aufzusnchen.

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