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Oberon.
75 .
Wofür, wenn unser Untergehn
Beschlossen ist, wofür war' alles dieß geschehn?
Mir sagt's mein Herz, ich glaub's, und fühle was ich glaube,Die Hand, die uns durch dieses Dunkel führt,
Läßt uns dem Elend nicht zum Raube,
Und wenn die Hoffnung auch den Ankergrund verliert,
So laß uns fest an diesem Glauben halten,
Ein einz'ger Augenblick kann alles umgestalten;
76 .
Doch, laß das ärgste sein, sie ziehe ganz sich ab,
Die Wunderhand, die uns bisher umgab;
Laß sein, daß Jahr um Jahr sich ohne Hüls' erneue,
Und deine liebende getreue
Amande finde hier auf diesem Strand ihr Grab;
Fern sei es, daß mich je, was ich gethan, gereue!
Und läge noch die freie Wahl vor mir,
Mit frohem Muth ins Elend folgt' ich dir!
77 .
Mir kostet's nichts von allem mich zu scheidenWas ich besaß; mein Herz und deine Lieb' ersetztMir alles; und, so tief das Glück herab mich setzt,
Bleibst du mir nur, so werd' ich keine neiden,
Die sich durch Gold und Purpur glücklich schätzt.
Nur, daß du leidest, ist Amandens wahres Leiden IEin trüber Blick, ein Ach, das dir entfährt,
Ist was mir tausendfach die eigne Noch erschwert.