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Oberon
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178
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Oberon.

63 .

Ihn führt zuletzt südostwärtS non der HöhleEin krummer Pfad in eine kleine Bucht;

Und im Gebüsch, das eine FelscnkehleUmkränzt, entdeckt sich ihm, beschwert mit reifer Frucht,Ein Dattelbamn. So leicht, wie, aus der FluchtZum Himmel, eine arme Seele,

Die aus des Fegfeurs Pein und strenger Gluth entrann,Klimmt er den Baum hinauf als stieg' er himmelau;

64 .

Und bricht der süßen Frucht so Niel in seine TaschenSich fassen ließ, springt dann herab unv fliegt,

Als gält's ein Reh in nollcm Lauf zu Haschen,

Das holde Weib, das stets in seinem Sinne liegt,

So wie sie munter wird, damit zu überraschen.

Noch lag sie, als er kam, schön in sich selbst geschmiegt,In sanftem Schlaf; ihr glühn wie Rosen ihre Wangen,Und kaum hält ihr Gewand den Busen halb gefangen.

65 .

Entzückt in süßes Schann, den reinstem Liebsgenuß,

Steht Hllon da, als wie der GeniusDer schonen Schläferin; betrachtet,

Auf sie herab gebückt, mit liebevollem GeizDas cngelgleiche Bild, den immer neuen Reiz;

Dieß ist, die, ihm zu Lieb', ein Glück für nichts geachtet,Dem, wer's erreichen mag, sonst alles, unbedingt,

Was theu'r und heilig ist zum frohen Opfer bringt!