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Oberon
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176
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176

Oberon.

57 .

Ach! Einen Tropfen Wassers nur.

Gerechter Gott! schreit er, halb ungeduldig,

Halb flehend, auf Ich, ich allein bin schuldig!

Mich treff' allein dein Zorn! mir werde die NaturRingsum zum Grab, zum offnen Höllenrachen INur schone Sie! O leit' auf einer Quelle SpurDen dunkeln Fuß! Ein wenig Wassers nurIhr Leben wieder anzufachen!

58 .

Er geht aufs neu zu suchen aus, und schwört,

Sich eher selbst, von Durst und Hunger aufgezehrt,In diesen Felsen zu begraben,

Eh' er mit leerer Hand zur Höhle wiederkehrt.

Er, ruft er weinend, der die jungen NabenDie zu ihm schrein erbarmend hört,

Er kann sein schönstes Werk nicht Haffen,

Er wird gewiß, gewiß, dich nicht verschmachten lassen!

53 .

Kaum sprach er's aus, so kommt's ihm vorAls hör' er wie das Rieseln einer QuelleNicht fern von ihm. Er lauscht mit scharfem Ohr;Es rieselt fort entzückt dankt er empor,

Und sucht umher; und, bei der schwachen HelleDer Dämmerung, entdeckt er bald die Stelle.

In eine Muschel faßt er auf den süßen Thau,

Und eilt zurück, und labt die fast verlechzte Frau.