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Oberon
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Oberon.

27 .

Das heil'ge Bad der Christen zu empfangenStand nun (wie unser Held in seiner Einfalt meint)

Ihr weiter nichts im Weg. Ihr ist's, um vor VerlangenZn brennen, schon genug, baß er darnach zu bangenUnd jedes Augenblicks Verzug zu hassen scheint.

Ein Jünger Sankt Basils, ein großer Heidenfeind,

Der sich im Schiffe fand, wird leicht gewonnen, ihnenFür die Gebühr hierin mit seinem Amt zu dienen.

28 .

Die schöne Rezia, die nun Amanda hieß,

Seitdem sie in den Chrisienorden

Getreten war, gewann nicht nur das Paradies,

Sie schien dadurch sogar noch eins so schön geworden.

Allein von Hüon wich zur Stunde stchtbarlich

Sein guter Geist. Es war, im Taumel des Entzückens,

Des Herzens und des Händedrückens

Kein End'. Umsonst zerwinkt der treue Alte sich;

2S.

Vergebens stellt sich Fatme gegenüber:

Der gute Paladin in seinem SeelenfieberVergißt des Zwergs, der Warnung, der Gefahr.Der Alte hätte sich zu Tode winken können,

Die Wonn', in die er ganz versunken war,

Sie, deren Kuß nun Engel selbst ihm gönnen,

Zu drücken an sein Herz, Amanda sie zu nennen,Umnebelt seinen Blick, berauscht ihn ganz und gar.