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Oberon.
3.
Ein grauer Flor umnebelt ihren Blick.
Wo bin ich? ruft sie. Doch, Herr Hüon, der am WagenMit offnen Armen steht ins Grüne sie zu tragen,
Bringt den verschwebten Geist schnell zu sich selbst zurück.Sei, spricht er, ohne Furcht, mein Leben,
(Indem er seinen Mund von Lieb' und Sehnsucht warmAuf ihren Busen drückt, den stille Seufzer heben)
Sei ohne Furcht, du bist in meinem Arm.
4.
Mit Wonne fühlt sie sich itzt wieder ganz umgebenVon ihrer Liebe, ganz in seinen Arm versenkt,
Und junger Ephen kann am Stamm nicht Lrünst'ger kleben,Als sie um seinen Leib die runden Arme schränkt.
So eilt er mit der süßen Beute
Den Palmen zu; setzt dann auf weiches Moos
Sie in den Schatten hin, sich selbst an ihre Seite,
Und tauschte seinen Platz um keines Sultans Loos.
5.
Bald findet auch mit Fatme sich bei ihnenSein Alter ein, entschlossen, er und sie,
Bis auf den letzten Hauch dem lieben Paar zu bienen.Kaum hatte Scherasmin im GrünenBei seinem Herrn, und Fatme nah am KnieDer jungen Dame Platz genommen,
Schnell, wie ein Blitz der Phantasie,
Kam durch die Luft der schöne Zwerg geschwommen.