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Oberon.
3 .
Laß sehen, spricht mein Held zu Scherasmin,
Was diese Ritterschaft, die dem VcrdauungswcrkeSo friedlich obzulicgen schien,
In solche Unruh setzt. — Wir selber, wie ich merke,Erwicdert jener: seid ans eurer Hut.
Sie kommen uns in halbem Mond entgegen.
Herr Hüon zieht mit kaltem Blut den Degen,
Freund, spricht er, der ist mir für allen Schaden gut.
4 .
Indem tritt aus dem Kreis, in seinem Wehrgcschmeide,
Ein seiner Mann hervor, grüßt höflich unsre beide,
Und bittet um Gehör. Mit Gunst, Herr Paladin!
Ein jeder, spricht er, ist hier ungehalten worden,
Wer noch von unserm Stand und OrdenSeit einem halben Jahr in diesem Thal erschien.
Nun steht's in eurer Wahl, ein Speerchen hier zu brechen,Wo nicht, sogleich zu thun, warum wir euch besprechen.
5 .
Und was? fragt Hüon züchtiglich.
Nicht weit von hier, spricht jener, mästet sichIn einer festen Burg der Riese Angulaffcr;
Ein arger Christenfcind, ein wahrer Wüthcrich,
Auf schöne Frann erpichter als ein Kaffer,
Und, was das schlimmste ist, fest gegen Hieb und StichKraft eines Rings, den er dem Zwerg genommen,
Ans dessen Park die Herren hergckommen.
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